Road to Superbowl XLIV: Die AFC-/NFC-Champions 2010 sind …
… die Indianapolis Colts und die New Orleans Saints.
On the road to Superbowl XLIV 2010: Es war der letzte Schritt hin zum Traumfinale der beiden besten Mannschaften 2009/2010. Und am 07.02.2010 treffen im Dolphin Stadium zu Miami die New Orleans Saints auf die Indianapolis Colts. Aktuell haben auf NFL.com 172.189 Menschen gevotet und es ist denkbar knapp. 52% sehen die Colts vorn, 48% – darunter auch ich – die Saints.
AFC-Championship-Game: New York Jets vs. Indianapolis Colts (17-30)
Am Wochenende standen sich im AFC-Championship-Game die Mannschaften der New York Jets und der Indianapolis Colts gegenüber. Nachdem die Jets in den beiden bisherigen Playoff-Spielen durchschnittlich zu 170 Rushing-Yards kamen, wurden sie dieses Wochenende bei lediglich 86 gehalten. So kamen Thomas Jones (16, 42 Yards) und Shonn Greene (10, 41 Yards) nur zu jeweils knapp über 40 Yards – zu wenig, wenn man in den Superbowl will. Rookie-QB Mark Sanchez zeigte eine gute Leistung und kam auf 17/30, 257 Yards, 2 Touchdowns und eine Interception. Sehenswert war nicht nur seine Granate auf WR Braylon Edwards (2, 100 Yards, 1 TD) zum 80-Yard-TD und der zwischenzeitlichen 7-3-Führung, sondern allgemein seine guten Pässe. So fing WR Jerricho Cotchery vier Pässe für 57 Yards sowie einen weiteren für 45 von WR-Kollege Brad Smith in einem netten Fake-Spielzug. TE Dustin Keller fing sechs Bälle für 63 Yards inklusive einem 8-Yard-Touchdown zur 14-6-Führung im zweiten Viertel. Nachdem die Jets durch ein Field-Goal auf 17-6 davoneilten, begann – wie schon so oft – die Show des großen Mannes – den ich nicht mag.
MVP-Quarterback Peyton Manning kam zurück aufs Feld und führte sein Team zurück auf die Siegerstraße. Am Ende standen für ihn 26/39, 377 Yards und drei Touchdowns zu Buche. Während Reggie Wayne (3, 55 Yards) gut aus dem Spiel genommen wurde, rückten andere in der Vordergrund. Pierre Garcon fing 11 Pässe für 151 Yards inkl. einem TD, Rookie Austin Collie sieben Pässe für 123 Yards und ebenfalls einen Score. TE Dallas Clark fing dazu für Bälle für 35 Yards und den dritten TD. Zudem war Runningback Joseph Addai gut aufgelegt, als er 16 Mal zu 80 Yards lief und einen Pass für 13 weitere fing.
NFC-Championship-Game: Minnesota Vikings vs. New Orleans Saints (28-31 OT)
Im zweiten Championship-Game standen sich die beiden NFC-Teams der Minnesota Vikings und der New Orleans Saints gegenüber. Alle Blicke waren auf die graue Eminenz gerichtet und viele fragten sich, ob es Quarterback-Legende Brett Favre tatsächlich nochmal schaffen sollte. Das Spiel begann nach Plan, als Favre sein Team übers Feld und zum ersten Touchdown-Run von drein durch Runningback-Monster Adrian Peterson führte. Dieser kam am Ende auf 25 Runs für 122 Yards und 3 Scores. Doch die Antwort kam sofort. Als erstes Team in der Saison gelang den Saints ein TD im Opening Drive gegen die Vikings. RB Pierre Thomas (2, 38 Yards, 1 TD durch die Luft) fing einen Pass von Drew Brees (17/31, 197 Yards, 3 TDs) und sprintete zum 38-Yard-TD und dem 7-7-Ausgleich. Mit einem 5-Yard-TD-Pass auf WR Sidney Rice (4, 43 Yards, 1 TD) brachte Favre (28/46, 1 TD, 2 INTs) sein Team wieder in Front. Nach einem 9-Yard-TD-Pass auf Devery Henderson (4, 39 Yards, 1 TD) ging es mit 14-14 in die Pause. Aus der kamen die Saints besser zurück aufs Feld und Thomas gelang ein 9-Yard-TD-Run (14, 61 Yards, 1 TD auf dem Boden). Nachdem Peterson ausgleichen konnte, war es Reggie Bush der die Saints wieder in Front bringen sollte (2, 33 Yards, 1 TD durch die Luft, 7, 8 Yards per Laufspiel). Nachdem Peterson wiederum ausgleichen konnte hatten die Vikings um Brett Favre die Chance, das Spiel 12 Sekunden vor Schluß für sich zu entscheiden, doch sein Pass wurde abgefangen und es ging in die Overtime, wo die Saints das bessere Ende für sich hatten.
Alles im allen war es ein aufregendes und spannendes Spiel. Beide Teams leisteten sich ungewöhnliche viele Fehler. Am Ende standen für die Vikings 8 Turnovers (2 INTs, 6 Fumbles) und für die Saints derer drei Fumbles zu Buche. Es hätte der ganz große Wurf von Favre werden sollen, doch zum einen leistete er sich in den entscheidenden Situationen zu viele Fehler, zum anderen musste er in seinen alten Tagen auch reichlich einstecken, sodass mir ein ums andere Mal der Atem stockte.
Bilder und Weiterführende Links:
- NFL-Logo, Superbowl-Logo und Team-Logo by NFL.com
- Thomas Jones by Official Wallpaper (newyorkjets.com)
- Peyton Manning by NFL.com
- Brett Favre by officialbrettfavre.com
- Drew Brees by studyofsports.com
- Artikel:
- Verfasst von Ben-Inside am 25. Januar 2010 um 20:41
- Kategorie(n):
- Sport ist Mord
- Tag(s):
- American Football, Brett Favre, NFL, Playoffs, Superbowl
- Meta:
- Kommentar RSS abonnieren | Trackback | Twittern
- Verwandte Artikel:


